Valentinstag – Eine Liebeserklärung an die Haus Resi-Crew

Valentinstag - Eine Liebeserklärung an die Haus Resi-Crew

Valentinstag - der Tag der Liebenden. Deshalb gibt es heute mal eine Liebeserklärung an unsere Hunde (und dieses Mal werde ich Momo nicht noch einmal vergessen.
Hier also die verrückte Crew mal komplett mit all ihren liebenswerten Eigenheiten, natürlich gilt Ladies first. ;-)

FRANZISKA HENRIETTA WUTKNÖDEL
Souveräne Rudelchefin, trotz ihrer zarten 5,7 kg Lebendgewicht. 
Franziska liebe ich für ihre ruhige, souveräne Art. Solange es nicht um etwas Essbares geht, kann sie nichts aus der Ruhe bringen. 
Sie ist mein Seelenhund, sie zeigt mir sofort, wenn ich aus dem Lot bin und hektisch umherhetze. Solange ich meine Mitte nicht habe, kratzt sie mir am Bein, möchte auf den Arm und gibt erst Ruhe, wenn ich mich hinsetze und sie auf den Arm nehme. Innerhalb weniger Sekunden schnarcht sie und wacht meist erst wieder auf, wenn ich auch wieder ruhig bin. Sie ist immer und überall mit dabei und auch auf den größten Märkten bringt sie nichts aus der Ruhe. Weder andere Hunde, noch Menschenmassen. 
Für mich ist sie eine Mischung aus Resi und Rocky, die beide unvergessen in meinem Herzen sind und ich bin mir sicher, dass Resi dafür gesorgt hat, dass Franziska bei mir landet, weil sie wusste, wie dringend ich einen Ruhepol im Alltag brauche.

Benja, meine Frau Lustig. Eigentlich ist sie ja eine kleine durchtriebene Diva, die nur auf ihren Vorteil bedacht ist. Aber ihre lustige, alberne Art und ihre Anhänglichkeit, gepaart mit Eitelkeit und Coolness, macht sie zum Herzenshund. 
Sie ist so schlau, so wissbegierig und sie lernt so rasend schnell. Für sie ist auch die Hauptsache, dass sie immer und überall dabei sein kann. Hunden gegenüber kann sie zwar mal zickig sein und ihre blitzenden Zähnchen zeigen, aber Menschen liebt sie über alles und gibt sich die allergrößte Mühe immer und überall zu gefallen. Dabei hat sie eine Ruhe und Gelassenheit, die man ihr gar nicht zutraut, wenn sie albern durch die Gegend hüpft. Es ist ein Geschenk, einen Hund zu haben, der einem immer wieder zeigt wie unbeschwert und fröhlich man durchs Leben gehen kann. Ihr Lebensmotto lautet: „Wir können nicht alle Prinzessinnen sein, irgendjemand muss ja winken, wenn ich vorbei gehe.“ Vielleicht sollten wir uns das auch ab und an mal zu Herzen nehmen. ;-)

MOMO, der kleine Mottenkäfer. 
An und für sich eine ängstliche, vorsichtige kleine Maus, aber zuhause, wo sie sich wohl und geborgen fühlt, einfach ein Sonnenschein. Sie ist wirklich morgens ab dem ersten Weckerklingeln gut gelaunt, freut sich auf den Tag und hüpft wie ein Derwisch durchs Bett. Für mich als Morgenmuffel echt eine Herausforderung. Sie war am Anfang so schüchtern und ängstlich, deswegen freue ich mich umso mehr, wenn sie so ausgelassen und fröhlich durch die Gegend flitzt. Sie ist die Einzige, bei der ich mich freue, wenn sie ganz mutig in die Wäschekiste klettert und Socken klaut oder wenn sie akrobatische Verrenkungen auf der Couch macht, um an etwas Essbares auf dem Wohnzimmertisch zu kommen. Sie ist zwar immer noch ängstlich bei anderen Hunden, die sie nicht kennt, aber ihre Freude bei Menschen und ihre fröhliche Art, jeden Menschen zu begrüßen, geht mir jedes Mal aufs Neue zu Herzen.

HAPPY HERBERT, der kleine Schusammler. Mit seiner dauerhaft schlechten Laune und seinen Aggressionen gegen jedwede Art von Aufregung macht er es einem echt nicht leicht, ihn lieb zu haben. Er ist wirklich ein grumpy old Man, das beweist er jeden Tag wieder aufs Neue.
Aber für seine unermüdliche Art und Weise Schuhe zu klauen - sogar meine hohen Gummistiefel für Schlammwetter - und sie unter Einsatz seiner ganzen Kraft in den ersten Stock zu bringen und seiner witzigen Art, wenn er sich freut und albern durch die Wohnung hüpft und sich Löcher in den Bauch freut, muss man ihn einfach gerne haben. Wenn er lustig und albern ist, dann merkt man ihm seine 12 Jahre gar nicht an und seine Blindheit auch überhaupt nicht, da ist er einfach ein alberner kleiner Kerl, den man nach dem rumalbern knuddeln muss.

KOBOLD
Laut, schnell, hektisch - das sind die ersten Worte, die mir zu dem verrückten Ungarn einfallen. Selten erlebt man ihn ruhig und wenn es irgendwo etwas Aufregendes gibt, hat er die Nase immer vorne dran. Im Alter von einem Jahr hätte ich am liebsten einen Bettvorleger aus ihm gemacht, weil er mindestens 20 Paar Schuhe gekillt hat - unter anderem auch meine allerliebsten Lieblingsschuhe. 
Von ihm durfte ich lernen, dass man Unruhe nicht mit Unruhe und Lautstärke nicht mit Lautstärke bekämpfen kann. Er fordert mich jeden Tag aufs Neue heraus ruhig zu bleiben, mich nicht auf seine Hektik und seine Hysterie einzulassen. Ja, es ist anstrengend, aber er hat mich auch wahnsinnig viel gelehrt und ich könnte ihn dafür knutschen, wenn er beim Spazierengehen nach seinen hektischen ersten fünf Minuten entspannt mitläuft, man an seinem Ohrenspiel und an seiner Körperhaltung sieht, dass er zuhört und bei mir ist. Nie hätte ich gedacht, dass ich mit ihm mal so ein enges Band der Vertrautheit haben würde, dass oftmals schon ein Blick und ein Kopfnicken genügt und er versteht, was ich von ihm will.

DANU, mein Bärchen.

Für ihn gilt das Motto: „Manche Hunde krachen in Dein Leben, verbreiten Chaos und Hektik - das sind die Besten“.
So irre mein Baby (er wird es immer bleiben) auch sein kann, so sehr sehnt er sich eigentlich nur nach Ruhe. Er ist nach außen ein chaotischer Knallkopf, aber er hat einen butterweichen Kern. Er liebt Kinder über alles und ist trotz seiner Größe so zart und so einfühlend. Nach Franziska ist er mein Seelenspiegel, er zeigt auch sehr deutlich, wenn ich mal nen Gang zurückschalten sollte und sobald ich ruhig bin, hängt er an mir wie eine Klette und ist froh und dankbar für Ruhe und einen sicheren Ankerpunkt. Von ihm durfte ich lernen, dass weniger manchmal mehr ist und dass man viel mehr wahrnimmt, wenn man die Langsamkeit entdeckt. 

Sechs Hunde - sechs komplett unterschiedliche Charaktere mit ganz unterschiedlichen Anforderungen an mich. Auch wenn es oftmals an die Nerven geht, wenn sie es mal wieder darauf anlegen mich herauszufordern (besonders die Jungs), ich möchte keinen von ihnen missen und jeder hat auf seine ganze besondere Art und Weise einen Platz in meinem Herzen. 
Was macht euren Hund so besonders, dass ihr ihn jeden Tag aufs Neue anschaut mit einem Lächeln im Gesicht, weil ihr wisst, dass ihr ihn einfach von Herzen liebt?

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